Schwieriger Rückrundenauftakt

Zum Rückrundenauftakt führte uns der Weg zum SSV Homburg-Nümbrecht – ein Auswärtsspiel unter schwierigen Bedingungen. Dauerregen bestimmte die Partie, immerhin blieb es windstill und die überdachte Terrasse bot den Zuschauern etwas Schutz. Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen in der 19. Minute mit 1:0 in Führung. Wir versuchten dagegenzuhalten, doch die Partie wurde zunehmend hektisch.

In der 29. Minute kam es nach einem Ballaus zu einer hitzigen Szene am Spielfeldrand: Es wurde geschubst, die Situation drohte kurz zu eskalieren. Am Ende sahen Haytam Bouskouchi und Justin Kürten die Gelbe Karte – ebenso wie Spieler der Gastgeber. Doch die Aufregung war noch nicht vorbei: Nach einem weiteren Pfiff zeigte die Schiedsrichterin plötzlich unserem Torhüter Jens Born die Rote Karte. Laut seiner Aussage soll er wegen eines angeblichen Handspiels außerhalb des Strafraums des Feldes verwiesen worden sein – eine Entscheidung, die aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar war. Der anschließende Freistoß der Gastgeber ging glücklicherweise links am Tor vorbei.

Elias Dresen kam für Jens Born ins Tor, während Justin Kürten das Feld verlassen musste. Von da an mussten wir in Unterzahl weitermachen, was die Aufgabe natürlich erheblich erschwerte. Auch nach der Pause blieb das Spiel von vielen – teils schwer erklärbaren – Pfiffen geprägt. Wir kämpften zwar tapfer, doch die Gastgeber nutzten ihre Überzahl konsequent aus. In der 70. Minute fiel das 2:0, ein weiterer Treffer in der 75. Minute wurde wegen Abseits aberkannt. Kurz darauf folgte in der 76. Minute das 3:0, während ein weiteres Tor in der 82. Minute ebenfalls wegen Abseits zurückgenommen wurde. In der Schlussphase nahm der Druck weiter zu, bis in der 86. Minute schließlich das 4:0 fiel. Parallel dazu gab es noch einen letzten Wechsel: Noah Pfeil kam für Haytam Bouskouchi ins Spiel.

Trotz des deutlichen Ergebnisses zeigte das Team großen Einsatz. Besonders hervorzuheben sind Lennox Dittrich und Gerrit Vos, die mit starkem Defensivverhalten mehrere gefährliche Situationen entschärften und Schlimmeres verhinderten. Am Ende mussten wir uns geschlagen geben – ein gebrauchter Tag, geprägt von Unterzahl, vielen Unterbrechungen und einem Gegner, der seine Chancen konsequent nutzte.