Endlich ein Sieg

Gegen den spielstarken Aufsteiger gelang den Mannen um Coach Julian Fälber endlich er ersehnte Sieg. Mit 2:1 ( 0:0 ) konnte man wichtige drei Punkte gegen den Abstieg einfahren und verbesserte so die allgemeine Situation erheblich.

Und dabei waren die Vorzeichen alles andere als gut. Mit nur, neben dem Ersatz-Keeper Steffen Förster,  zwei Spielern auf der Bank, nämlich die Defensiv-Spezialisten Olivier Sebundandi und Ilias Merzouk, stellte sich die Mannschaft mehr oder weniger von alleine auf. Kapitän Max Orth war durch die gelb-rote Karte aus dem Spiel gegen Merten ja gesperrt. Aber man zeigte von Anfang an die erhoffte und notwendige Leidenschaft und Kampfbereitschaft, um solch ein Spiel erfolgreich zu gestalten. Auch spielerisch war man auf Augenhöhe mit Flittard. Allein die Tore fehlten in der ersten Hälfte wieder einmal. Die größte Chance hatte in der 42. Minute Ioannis Simeonidis als er von Nachwone Zio wunderbar am Fünf-Meter-Raum freigespielt wurde. Aber der Gäste-Keeper reagierte sensationell und konnte den Einschlag verhindern. Und im Gegenzug fiel dann fast der Treffer für die Gäste, aber hier verhinderte Keeper Jens Born mit einem Reflex den Rückstand. So ging es mit dem torlosen Remis in die Pause.

Der TuS versuchte sofort wieder die Offensive und bereist in der 49. Minute war man dann endlich erfolgreich. Ioannis Simeonidis tankte sich durch und sah den an der Strafraumlinie freistehenden Nachwone Zio. Der nahm den Ball kurz an und schoss aus 16 Metern zum viel umjubelten 1:0 ein. Wer aber jetzt dachte, dass dieser Treffer ein „Brustlöser“ war, sah sich getäuscht. 20 Minuten lang merkte man den Kickern des TuS die „Angst zu siegen“ an. Man zog sich zurück und war nur darauf bedacht, den Vorsprung zu halten. Die Gäste konnten sich zwar keine hochklassigen Torchancen erspielen, aber trotzdem bestand immer wieder die Gefahr, sich einen Gegentreffer einzufangen. In der 77. Minute dann nahezu der gleiche Angriff des TuS wie in der 49. Minute. Ioannis Simeonidis umkurvt zwei Gegenspieler, passt auf Nachwone Zio und der versenkt den ball zum 2:0 ins lange Eck. Die Flittarder gaben aber nicht auf und der TuS musste alles in die Waagschale werfen, um den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Das gelang aber nicht ganz, denn in der ersten Minute der Nachspielzeit ( insgesamt sieben Minuten ! ) fand ein Eckball den direkten Weg ins Netz zum 2:1. Jetzt begann natürlich das Spiel mit der Zeit. Aber auch hier muss man Ioannis Simeonidis wieder hervorheben, der es immer wieder verstand, Zeit von der Uhr zu nehmen, in dem er mit dem Ball an der Eckfahne seine Gegenspieler zur Verzweiflung brachte. Als der Referee dann endlich abpfiff, war der Jubel im Lager der Schwarz-Weißen natürlich riesengroß. Jetzt hatte man es wieder in der eigenen Hand, die Saison noch zu einem guten Ende zu bringen.